• Resolved vczp

    (@vczp)


    “No proof of work” existiert nicht mehr, nur “Gibberish content” bzw. “Known spam value”

    Self-test
    Runs the whole invisible check against your own site and answers in one sentence.

    Run self-test
    ?
    Everything works
    ok

    The proof-of-work handshake works end to end: a challenge was issued, solved, and the solution was accepted and stored. Note what this does not cover — if submissions are still being flagged, the token is reaching the server but not the form payload, which is a separate fault in how that particular form builder sends its data.

    Cloudflare turnstile und WP fastest cache plugins im Einsatz

Viewing 9 replies - 1 through 9 (of 9 total)
  • Plugin Author Matthias Nordwig

    (@matthiasnordwig)

    Ursache gefunden und nachgestellt: es liegt an Cloudflare Turnstile.

    Turnstile legt ein verstecktes Feld “cf-turnstile-response” ins Formular, dessen
    Wert ein langer Zufallsstring ist. Die Inhaltsprüfung des Plugins wertet dieses
    Feld mit aus und stuft die Einsendung deshalb als “Gibberish content” ein —
    unabhängig davon, was tatsächlich geschrieben wurde. Jeder solche Block merkt
    sich zusätzlich die Absenderadresse für 36 Stunden, weshalb die nächste
    Einsendung derselben Adresse als “Known spam value” zurückkommt. Eine Ursache,
    beide Meldungen.

    Bis zum Update lässt sich das in zwei Schritten selbst beheben:

    1. Einstellungen → ReCaptcha GDPR Compliant → “Skip fields from saving and spam
      analysis”: eine Zeile im Format seite:feldname eintragen, also z.B.
      kontakt:cf-turnstile-response. “kontakt” ist der Pfad Ihrer Formularseite
      ohne Domain; er steht bei gespeicherten Nachrichten im Feld “from_site”.
    2. Danach Einstellungen → “Diagnostics” → “Repeat-sender lock” → “Release”.

    Die Reihenfolge ist wichtig: ein Release vor Schritt 1 verpufft, weil die
    nächste abgewiesene Einsendung die Adresse sofort wieder einträgt. Das Release
    gibt alle gemerkten Werte auf einmal frei; bereits gespeicherte Nachrichten
    behalten ihren alten Vermerk, maßgeblich ist, was ab jetzt ankommt.

    Felder dieser Art nehme ich im nächsten Update plugin-seitig aus, dann entfällt
    Schritt 1.

    WP Fastest Cache ist nach dem grünen Selbsttest unauffällig, da ist nichts zu tun.

    Thread Starter vczp

    (@vczp)

    Ja, senden funktioniert, spam-Meldung bleibt aus, aber emails werden mit “X-Spam-Flag: YES” belegt, was zur Folge hat, dass diese im Spam/Junk-Ordnern verschwinden.

    Plugin Author Matthias Nordwig

    (@matthiasnordwig)

    Das X-Spam-Flag kommt sehr wahrscheinlich nicht von diesem Plugin, sondern von
    einem Mailserver — es ist der Standard-Header von SpamAssassin. Dass es Ihnen
    gerade jetzt auffällt, hat vermutlich einen einfachen Grund: vorher wurden die
    Einsendungen blockiert, es ging also gar keine Mail raus. Das Zustellproblem war
    wahrscheinlich schon vorher da und wird erst jetzt sichtbar.

    Häufigste Ursache bei Contact Form 7: im Reiter “E-Mail” steht bei “Von” die
    Adresse des Absenders, also [your-email]. Ihr Server verschickt die Mail dann mit
    einer fremden Absenderadresse, was der Empfänger als Fälschungsversuch wertet
    (SPF/DKIM/DMARC schlagen fehl). Üblich und meist ausreichend:

    Von: Ihr Formular kontakt@ihre-domain.de (Adresse Ihrer eigenen Domain)
    Antwort an: [your-email] (damit Antworten weiter gehen)

    Sicher wissen wir es mit drei Blicken:

    1. Öffnen Sie eine der gelandeten Mails im Quelltext und suchen Sie die Zeile
      “X-Spam-Status”. Dort stehen die Regeln, die angeschlagen haben. Kopieren Sie
      die Zeile hier herein.
    2. Schauen Sie im Menü “ReCaptcha GDPR Messages” unter “Spam”, ob dort seit
      gestern noch neue Einträge dazukommen. Wenn nein, ist das Plugin aus dem
      Spiel und es ist reine Mail-Konfiguration.
    3. Nur zur Sicherheit: Steht in den Einstellungen unter “Spam Processing” die
      Option “Flag spam messages” auf an? Die markiert Einsendungen absichtlich,
      statt sie zu blocken — dann käme die Markierung doch von hier.

    Falls Ihre Mail-Vorlage alle Formularfelder ausgibt statt einzelner Tags, steht
    in der Mail außerdem das Feld gdpr_pow_token mit einem langen Zufallswert.
    Auch das kostet Spam-Punkte — schauen Sie kurz, ob es im Mailtext auftaucht.

    Plugin Author Matthias Nordwig

    (@matthiasnordwig)

    Kurze Info: Version 5.5.0 ist seit heute verfügbar. Damit ist die Ursache

    plugin-seitig behoben — das Turnstile-Feld wird nicht mehr in die Inhaltsprüfung

    einbezogen.

    Nach dem Update können Sie die Zeile, die Sie unter “Skip fields from saving and

    spam analysis” eingetragen haben, wieder entfernen; nötig ist sie nicht mehr.

    Der einmalige “Release” der Wiederholungssperre bleibt, wie er ist.

    Am X-Spam-Flag ändert das Update nichts — das ist ein separater Punkt, dort

    stehen meine drei Fragen von oben noch offen.

    Thread Starter vczp

    (@vczp)

    Ja, senden funktioniert jetzt. Allerdings habe ich nach mehreren Versuchen mit Formular-Plugins das contact-form-7 plugin deaktiviert( hat immer X-Spam-Flag: YES zur Folge). Habe mittlerweile das Ninja-Form Plugin im Einsatz. Das wiederum erzeugt wieder Spam-Einträge in folgender Form:

    Blocked because: Gibberish content

    letters=3,alnum=0,solo=0

    Feld Wert
    action: nf_ajax_submit Treat as credential field

    security: 2f8dd67782 Treat as credential field
    formData: … es folgt ein endlos langer Textstring

    Plugin Author Matthias Nordwig

    (@matthiasnordwig)

    Version 5.6.0 ist seit heute verfügbar, damit ist auch die Ninja-Forms-Meldung behoben. Die Ursache war eine andere als beim Turnstile-Fall davor.

    Ninja Forms schickt nicht einzelne Formularfelder, sondern das ganze Formular als einen einzigen Wert im Feld „formData”. Darin stehen neben Ihren Eingaben auch die Fehlermeldungstexte des Formulars — „changeEmailErrorMsg” und zwei weitere. Genau diese drei Namen hat die Inhaltsprüfung als Zufallszeichen gewertet: daher „letters=3″, und daher unabhängig davon, was tatsächlich geschrieben wurde. Das traf jede Ninja-Forms-Einsendung, auf jeder Installation.

    Ab 5.6.0 packt das Plugin dieses Feld aus und bewertet die echten Formularfelder. Ihre Einsendungen sollten also durchlaufen, und in der Nachrichtenansicht sehen Sie künftig die einzelnen Felder statt einer langen Textzeile.

    Zwei Dinge zum Nachsehen unter „Skip fields from saving and spam analysis”:

    1. Falls Sie dort zwischenzeitlich eine Zeile mit „formData” eingetragen haben, entfernen Sie sie bitte wieder. Sonst bleibt Ninja Forms dauerhaft von der Prüfung ausgenommen und die Einsendungen werden auch nicht gespeichert — das Formular wäre dann ungeschützt.
    2. Die Zeile mit „cf-turnstile-response” aus dem Turnstile-Fall können Sie ebenfalls entfernen, falls noch vorhanden. Das galt schon ab 5.5.0.

    Danke für die genauen Angaben — der Screenshot mit „letters=3″ war der Hinweis, mit dem sich der Fehler nachstellen ließ.

    Thread Starter vczp

    (@vczp)

    Danke für die schnelle Hilfe! Habe versucht meinen Review zu korrigieren/löschen – ging leider nicht.

    Aber so stelle ich mir Hilfe mit Ernsthaftigkeit vor.

    Moderator Support Moderator

    (@moderator)

    @vczp You can edit your review at any time. Just open it and click “Edit”. Deletion is not possible, and we don’t do it anyway.

    Plugin Author Matthias Nordwig

    (@matthiasnordwig)

    Erledigt

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